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Radioaktive Materialien

Radioaktive Materialien in Gebäuden

In älteren Gebäuden können radioaktive Stoffe / Quellen vorkommen. So können Baustoffe aus Ton, Naturstein oder ältere Keramikplatten eine geringe Menge Uran aufweisen. Anzutreffen ist Radioaktivität auch in Altgeräte im Elektronikbereich und der Messtechnik wie Rauchmelder oder Nivelliergeräte oder in alten Blitzschutzanlagen auf dem Dach. Auch Einrichtungsgegenstände und Objekte wie Uhren mit radiumhaltiger Glühfarbe oder historische Leuchtanzeigen sind teilweise noch anzutreffen. In seltenen Fällen weist auch Schlackenschüttungen in Wände und Zwischenböden eine radioaktive Strahlung auf. Eine gesundheitlich relevante Strahlen­belastung durch noch vorhandene radioaktive Materialien besteht in der Regel nicht. Unter gewissen Umständen kann sich eine Messung mit einem entsprechenden Geiger-Müller-Zähler empfehlen. Die Entsorgung von radioaktiven Abfällen erfolgt gemäss der Strahlenschutzverordnung StSV und- oder in Absprache mit dem Bundesamt für Gesundheit BAG.

 

Die häufigste radioaktive Quelle in Gebäuden ist Radon Gas aus dem Boden, welches durch Kellerböden, Ritzen oder Leitungsdurchführungen in Gebäude gelangt. Die Strahlenschäden durch Radon können Lungenkrebs verursachen. Für die Schweiz existiert eine interaktive Radonkarte, auf welcher die Wahrscheinlichkeit einer Radonbelastung für die entsprechende Region ersichtlich ist. 

​Rechtliche Hinweise: Die Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Bauschadstoffe.ch übernimmt keine Haftung für die hier veröffentlichten Hinweise und Angaben. Die Informationen zu Sanierungen und Entsorgung basieren auf den Vorgaben der Behörden und der Suva.

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